Zum anderen ist der pädagogische Prozess aber auch ein intensiver Erziehungsprozess, in dem soziale Fähigkeiten vermittelt, eingeübt und gefestigt werden. Dabei sollte unbedingt mit dem Irrtum aufgeräumt werden, Schule sei nur die Vorbereitung auf das Leben. Die Schule ist ein wichtiger Bereich des Lebens selbst. D. h., wenn soziale Kompetenzen vermittelt werden sollen, müssen diese in der schulischen Einrichtung selbst als Lebens- und Arbeitsgrundsätze diskutiert und allgemein unter Schülern wie Lehrern anerkannt und umgesetzt werden. Erziehen heißt somit vorleben, miteinander und füreinander leben. Dieser Prozess wird als ein sehr widersprüchlicher, manchmal auch schmerzlicher Prozess erfahren, in dem Schüler wie Lehrer ständig ihre Einstellungen zu sich und zueinander überprüfen, diskutieren und - wenn nötig - neu definieren.
Der persönlichen Entfaltung von individuellen Neigungen wird in der Schule auch durch vielfältige außerunterrichtliche Angebote große Aufmerksamkeit geschenkt. Die Möglichkeit der weiteren Ausbildung kreativer Fähigkeiten in einem frei gewählten Rahmen und in entspannter, didaktisch wie methodisch offener Atmosphäre, wird durch die Schulleitung nachhaltig gefördert.
Der Gestaltung dieses Bildungs- und Erziehungsprozesses an der Beruflichen Schule "Theodor Hoppe" liegen folgende Paradigmen pädagogischen Handelns zu Grunde:
In dem oben genannten Paradigmenzusammenhang müssen vor allem solche Kompetenzen herausgebildet werden, die Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit, die Selbstorganisation von Lernprozessen und Problemlösungen, die Kommunikation und das Denken in größeren Zusammenhängen fördern.
Die Atmosphäre dieses permanenten Kommunikationsprozesses
Als sachliche Grundlage dieser Kommunikationsatmosphäre soll eine Hausordnung erarbeitet werden, die von der Schulkonferenz beschlossen wird.